Der Titel „es gibt kein schlimmeres Wasser als jenes das schläft…“ ist es naheliegend um was es in meinen heutigen Artikel geht.
Wasser hat viele positive Eigenschaften. Jene die wir uns heute an schauen ist die bei der es um die Öko-Stromerzeugung mit Wasser geht.

Wie funktioniert das nun?

Um Strom mit Wasser zu erzeugen braucht man ein Kraftwerk, das die Energie des Wassers in Strom umwandelt. Somit wird auch die Wasserkraft für Menschen nutzbar gemacht. Bei den Kraftwerken gibt es verschiedene Art und Weisen, wie z.B. Turbinen an Fließgewässern oder Staudämmen, oder durch Strömungs- und Gezeitenkraftwerke auf dem Meer.

Also ihr seht schon, es gebe jede Menge zu erzählen darüber. Ich möchte jedoch noch näher auf die Vor- und Nachteile von solchen Wasserkraftwerken eingehen.

Vorteile sind:

  • Bei Wasserkraftwerken gibt es keine CO2-Emission durch den direkten Betrieb. Somit kann es auch unter den erneuerbaren Energieformen gezählt werden.
  • Durch diese Speicherkraftwerke wird auch ein Hochwasserschutz geboten, da das Wasser kontrolliert zurückgehalten wird und dosiert wieder abgegeben wird.
  • Diese Methode der Stromerzeugung ist von nichts abhängig es wird also jeder Witterung Strom erzeugt.

Nachteile sind:

  • Oft müssen Bewohner der Region umsiedeln aufgrund des Ausbaues des Stausees.
  • Anrainer werden enteignet
  • Durch den Stausee wird das natürliche Fließgewässerregimes zerstört.
  • Durch die Turbinen müssen viele Fische ihr Leben aufgeben.

Es gäbe natürlich noch weitere Vor- und Nachteile, aber ich wollte euch nur die für mich am wichtigsten vermitteln.

Als letztes möchte ich nun den regionalen Aspekt mit ins Spiel bringen. Wir wissen jetzt was Wasserkraft ist und was die begleitenden Vor- und Nachteile ist, was jetzt noch für uns interessant ist, ist wo solche Kraftwerke sind!

Die Energie aus Wasserkraft ist die mengenmäßig bedeutendste heimische Energieform in Oberösterreich.
Wir in Oberösterreich haben 38 Wasserkraftwerke. Ich werde euch nicht alle aufzählen, da das ein jeder von euch sehr schnell googlen kann.
Aber es gibt z.B. in Aschach (nahe Eferding) eines. Dieses arbeitet mit der Donau und hat eine Fallhöhe von 9,4 m.
Das in Marchtrenk wird von der Energie AG betrieben und arbeitet mit dem Fluss Traun und hat eine Fallhöhe von 4,9 m.

Ich habe versucht dieses Thema so gut wie möglich zu treffen und mich auf das Wichtigste beschränkt. Für uns Menschen in Österreich ist Wasser etwas total normales. Es ist für uns normal das es aus der Leitung kommt und wir es direkt trinken können. In vielen Ländern ist, dass nicht so!!

Deshalb schätzt unser Wasser und seit froh, dass es in Österreich so vielseitig verwendbar ist!