Pünktlich zu den sinkenden Außentemperaturen hier ein unabhängiger Heizungsvergleich. Ich liste die Vor- und Nachteile sowie die Kosten der gängigsten Heizungsarten auf!

 

Gasheizung

Nachteile: Der größte Nachteil ist die Notwenigkeit einer Gasleitung, welche meist sehr teuer ist. Des Weiteren gehen vom Gas gewisse Gefahren aus, deswegen müssen beispielsweise Gasthermen gesetzlich verpflichtet regelmäßig gewartet werden.

Vorteile: Die Gasheizung ist sehr effizient, leise und günstig in der Anschaffung. Sie bietet besten Komfort, ist mit Solar kombinierbar und eignet sich besonders gut für Warmwasserbereitung.

Anschaffungskosten: ca. 15.000 – 25.000 Euro / Heizkosten: ca.7 Cent pro kWh

Wärmepumpenheizung

Nachteile: Bei der Verwendung von Flächenkollektoren ist ein großer Nachteil der Platzverbrauch im Garten. Sie sind ungeeignet für Heizkörper und in Österreich erhält man nur eine Förderung, wenn man die Pumpe mit Ökostrom antreibt.

Vorteile: Es ist eine moderne Heiztechnik, welche wartungsarm und kompakt ist. Hierbei wird kein Kamin benötigt und es gibt teilweise hohe Förderungen.

Anschaffungskosten: ca. 13.000 – 25.000 Euro / Heizkosten: ca. 5 – 6 Cent pro kWh

Pelletsheizung

Nachteil: Trockener und großer Lagerraum ist unbedingt notwendig. Weiters ist zu erwähnen, dass es keine nachvollziehbare Preisentwicklung gibt und die schlechten Feinstaubwerte. Pellets-Heizungen sind sehr wartungsintensiv, störungsanfällig und weisen hohe Investitionskosten auf.

Vorteile: Vergleichsweise niedrige Heizkosten und CO2 neutral.

Anschaffungskosten: ca. 19.000 – 25.000 Euro / Heizkosten: ca. 5 Cent pro kWh

Hackschnitzelheizung

Nachteil: Anschaffungskosten sind sehr hoch. Die Lagerung, Förderungen, Kauf und Lieferung sind nicht einfach, aufwendig und auch sehr komplex.

Vorteile: Für die Hackschnitzlheizung sprechen jedoch die sehr günstigen Heizkosten und dass sie CO2 neutral und überall einsetzbar ist.

Anschaffungskosten: ca. 25.000 – 40.000 Euro / Heizkosten: ca. 3 Cent pro kWh