Hello again,

hier kommt mein versprochener 2. Teil zu „Leben ohne Strom“. Eines kann ich euch schon mal vorwegnehmen: es wurde definitiv nicht leichter im Laufe des Tages…

Einsam in der großen weiten Welt!

Nachdem ich den Vormittag mit Büchern verbracht habe und mein Magen mit Wurstsemmerl gefüllt war, startete ich in den Nachmittag. Meine Gedanken kreisten rund um meine Freunde. Hätte mich wohl jemand angerufen? Schaut noch jemand vorbei heute? Tja, all das ist schwer zu sagen ohne Handy. Schon ein wenig einsam das Ganze.

Somit dachte ich mir, wieso nicht ein wenig Sport machen. Dazu benötigt man weder Strom noch sonst jemanden. Da ich jedoch leider nicht die ultimative Sportskanone bin, beschäftigte mich das auch nicht wirklich lange. Dennoch brachte es mich zum Schwitzen und da kam auch schon die große Überraschung! Mittlerweile war nicht mal mehr eine kleine Katzenwäsche möglich, da die Wasserpumpe ohne Strom auch nicht funktioniert. In der Not musste dann der Bach hinter meinem Haus herhalten. Munter war ich danach auf alle Fälle wieder!

Nachdem ich die endlos scheinenden Stunden am Nachmittag überstanden hatte, nähert sich bereits die Dämmerung. Glücklicherweise konnte mich ohne Handy niemand fragen ob wir ausgehen. Denn selbst ein einfaches Make-up wird zur richtigen Challenge ohne richtiges Licht im Bad. Und kommt man in der heutigen oberflächlichen Welt überhaupt noch wo rein, so ganz Natur pur? Lieber mal nichts riskieren 🙂

Stattdessen ein gemütlicher Abend auf der Couch mit meiner Lieblingsserie? Das wärs jetzt, dachte ich mir. Da abends aber auch das Lesen bei Kerzenschein etwas schwierig wurde, war ich froh als ich endlich mein Bett wieder hatte. Hunger und Einsamkeit begleiteten mich schlussendlich in den Schlaf!

DANKE

an Heinrich Goebel oder auch Thomas Edison  (hier streiten sich ja die Gemüter) für die Erfindung der Glühbirne.

Und liebe Leser

Ressourcen und Nachhaltigkeit sind definitiv Themen über die wir uns Gedanken machen müssen!