Hallo meine Lieben,

heute kommt der versprochenen Beitrag rund um „unsichtbare“ Windräder.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt zu den Menschen zähle, die auf hohem Niveau jammern (zumindest lt. der lieben Anna 🙂 ), muss ich gleich mal los werden, dass ich schon der Meinung bin, dass Windräder ein großer Eingriff in die Natur sind und dass dadurch schöne Landschaften oft etwas weniger sexy werden.
Natürlich ist die Windkraft wichtig, das will ich gar nicht abstreiten, dennoch sollten wir auch nicht die Ästhetik außer Acht lassen. Denn wenn wir ehrlich sind, ist gerade Österreich bekannt für wundervolle Landschaftsabschnitte!

So und wie machen wir die jetzt unsichtbar? Dafür gibt es die sogenannten Meeresströmungskraftwerke. Naja zwar gibt es in Österreich kein Meer, aber im Prinzip geht es ja um dieKraft des Wassers. Und Wasser haben wir ja genug.

Im Grunde funktioniert das Ganze wie die Windräder am Land, nur dass die Turbine dich die Gezeiten bzw. die Strömungen bewegt wird. Man darf das allerdings nicht mit Wasserkraftwerken verwechselt, wofür extra Staudämme benötigt werden!

Einige Vorteile

  • Weniger wetterabhängig, da Wasser durchgehend fließt.
  • Bereits eine geringe Strömungsgeschwindigkeit reicht aus, da die Dichte von Wasser um ein Vielfaches größer ist als von Luft.
  • Für Fische ungefährlich, durch die langsame Geschwindigkeit.
  • Keine sichtbare Veränderung der Landschaft!

Leider gibt es hierfür noch keine Massenfertigung und damit ist die ganze Sache etwas teuer und daher noch nicht sehr verbreitet. Aber dennoch wäre das in meinen Augen eine echte Alternative für klassische Windräder. Zumindest für das Landschaftsbild wäre das auf jeden Fall hilfreich!
Damit sieht man auch schön, dass nicht nur Wind – & Sonnenenergie sehr effektiv sind, sondern dass man auch die Kraft des Wassers nicht unterschätzen darf.

Also Leute, ich hoffe dass ich euch mit diesem Beitrag veranschaulichen konnte, dass alternative und erneuerbare Energie nicht unbedingt hässlich sein muss und es durchaus ästhetische Alternativen gibt.